Die Prognose bezüglich der Umweltveränderungen, die mit der Förderung von Kohlenwasserstoffen verbunden sind, geht von Folgendem aus: der Notwengigkeit der Untersuchung des Klimawandels, der Umweltverschmutzung und sieht die Ausarbeitung von Daten aus, die Veränderungen zeigen, auserdem Ökomonitoring, und die Entwicklung von Methoden zur Modellierung, Analyse und Kontrolle von Risiken mit Nutzung von Geoinformationstechnoligien-und-Systemen.
Probleme der Umweltveränderung sind maßgebend für die Kalkulation der Umfänge und Richtungen für die Ausarbeitung von Kohlenwasserstoffen in der Arktis. Die Notwendigkeit Rohstoffe in dieser Region zu fördern ist durch die Reduzierung der Bodenschätze in anderen Regionen der Russischen Föderation bedingt. Nach Bewertung von Experten des Geodienstes der USA, befinden sich hinter dem Polarkreis etwa 25% aller Kohlenwasserstoffresourcen der Welt.
Die Erdölvorräte der Arktis werden auf etwa 90 Mrd Barrel geschätzt, Gasvorräte auf 47,3 Billionen Kubikmeter, Kaskondensatvorräte auf etwa 44 Mrd Barell. Die größten Vorräte(mehr als 250 Millionen Barrel Erdöl und Erdgas, gemessen im Enheitbrennstoffequivalent), und das sind 60% aller Arktisvorkommen, gehören Russland.
In der Arktiszone sind jetzt 90% aller förderbahren Kohlenwasserstoffe Russlands angehäuft. In der Barentsee, der Petschorasee, der Karasee wurden mehr als 100 perspektivreiche Bereiche und 11 Erdöl und Erdgasvorkommen entdeckt. Vier von ihnen, die Gaskondensatvorkommen sind, befinden sich in der Barentsee. Zwei große Gasvorkommen befinden sich wiederum in der Barentsee, weitere Erdöl und Erdgaskondensatvorkommen – in der Petschorasee. In seinen Gewässern fand man 4 Erdölvorkommen, in der Obbucht – zwei große Gasvorkommen.
Den Angaben des russischen Ministeriums für Naturressourcen nach, befinden sich in der Barentsee und Karasee, etwa 80% der potenziellen Kohlenwasserstoffe des arktischen Kontinentalschelfs Russlands. Seine potentiellen Voräte betragen mehr als 100 Mrd. Tonn Einheitsbrennstoff.
In Kürze ist die Realisierung großer Projekte im Bereich Ressourcenförderung der arktischen Gewässer (Stockmann, Prirazlomnaja Ölfeld und andere)
Sollten die wichtigsten Maßnahmen zur Erforschungs- und- Erschließunggssrategie des Erdöl-Erdgaspotentials des Kontinentalschelfs der Russischen Föderation eingehalten werden, so könnten die erwarteten Mengen der Erdölförderung auf dem Schelf bis 2020 bis 95 Mio Tonnen betragen, die Erdgasförderung ist auf 320 Mrd Kubikmeter geschätzt.
Es ist zu bemerken, dass der Aufschluss und Erschließung des Stockmannvorkommens schwierige technologische und technische Probleme mit sich bringt. Es muss eine Technologie zür Tiefförderung eingeführt werden, bei einer Meerestife von mehr als 300 Meter. Auserdem werden die Arbeiten beschwert, da dieses Vorkommen 550 Km weit von der Murmanskküste liegt und der Seeweg schwer vereist ist.
Die Ruslan und Leningrader Vorkommen in der Karasee haben eine Tiefe von weniger als 100 Meter und sind 100-150 von Hasawei entfernt. Die Rohstoffmengen dieser Vorkommen übertreffen zusammen die vom Stockmannvorkommen. In diesen Regionen ist die Vereisung auch sehr stark, was den gewerblichen Unterwasseraufschluss beschwert.
Um die Erschließung der arktischen Vorkommen zu gewährleisten, muss die Küsteninfrastrutur entwickelt werden, miteingeschlossen die Umschlags-und-Speicherterminals, Erdöl –und- Erdgasspeicher, ein Netz aus unterirdischen und überirdischen Pipelines verschidener Strecklänge, die Inbetriebnahme von zusätzlichen Hilfsschiffen und Booten. Auserdem muss den Sichherheitsdiensten ein Informationsnetz zum Monitoring der Eis-und-Wetterlage zur Verfügung gestellt werden.
Wegen der Kostspieligkeit und der wachsenden Risikogefahr, müssen solche Richtungen wie die Erschließung der Ressourcen, weitgehende Planung, Logistikfragen rund um Kohlenwasserstoffe der Schelfregion, die Ausarbeitung und Durchführung von Maßnahmen für Umweltschutz und das Vorbeugen von technogenen oder naturbedingten Havariesituationen, mit Bezug auf komplexe Untersuchungen verschiedener Faktoren, der Bedingungen und Besonderheiten der Makroregion und Prognosierung von einer Vielfalt Verschiedener Parameter durchgeführt werden.
Der Klimawandel in der Arktis, sind nach Meinung von Experten auf die Erderwärmung zurückzuführen, welche, wie man meint, auf Grund der Kreisläufigkeit der globalen Prozese und der Ansammlung von Treibhausgas in der Erdatmosphäre entstanden ist.
Eine große Rolle spielen Fragen bezüglich der Verbindung zwischen den globalen Klimaveränderungen und dem Klimawandel in der Arktis. Moderne westliche Klimamodelle können den Klimawandel auf regionaler Ebene nicht angemessen bewerten. Dies wurde von russischen Forschern entdeckt, deren Untersuchungen auf der Methode der Kalkulation von quantitativen paläoklimatischen Parametern beruhen.
Die Ungenauigkeit der Computermodelle ist die Unterschätzung möglicher Klimaveränderungen- solche wie die Erwärmung der Polarregion und die Verwischung der Grenze zwischen Sommer-und-Wintertemperaturen. Im Bezug darauf entstehen Schwierigkeiten mit der Vorhersage des Klimawandels in der Arktis und die Folgen dieses Wandels auf die Entwicklung des Erdöl-Erdgassektors und die Aufrechterhaltung der arktischen Territorien.
Die Umwelt der Arktisregionen ist sehr empfindlich gegenüber dem Klimawandel, was potentiell die globalen Klimaprozesse zu einem wichtigen Risikofaktor für die Bevölkerung und die Wirtschaftstätigkeit in dieser Region macht.
Bei der Untersuchung der Risiken und der Umwelt muss besonders auf die Auswirkung der globalen Klimaveränderungen auf den sozialen Bereich und die Besonderheiten des Lebens in der Arktis geachtet werden.
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